Foto: Holger Weinandt (Koblenz, Germany) 12.07.2011  Lizenz cc-by-sa-3.0-de

Das Coronavirus und die Verschwörungstheorien.
 
Nun hat das Coronavirus (COVID-19) auch diese Homepage erreicht - jedenfalls als Thema. Das Coronavirus verdrängt zurzeit ja alle anderen Themen und Probleme und bestimmt das politische, gesellschaftliche, kulturelle und sportliche Leben bzw. das, was davon noch übriggeblieben ist. Alles ist nicht mehr so wie es war.
 
Ein Aspekt des Coronavirus sind die Verschwörungstheorien, die sich um seine Entstehung und Ausbreitung ranken. Viele Verschwörungstheorien sehen im Coronavirus ein Komplott, bei dem einige mächtige Strippenzieher die internationale Politik lenkten. Ein irakischer Kommentator meint gar, hinter dem angeblichen Komplott stecke die jüdische Familie Rothschild bzw. eine "zionistische Lobby".
 
Alles ist schon einmal dagewesen. In seinem Beitrag dazu berichtet unser stellvertretender Vorsitzender Joachim Hennig, wie schon Jahrhunderte lang Juden mit Fake News für nicht durchschaute Handlungen und Ereignisse verantwortlich gemacht wurden. Das war insbesondere während der in Europa 1348 wütenden Pest, dem "Schwarzen Tod", der Fall. Es ist erstaunlich und entsetzlich zu sehen, dass in unserer an sich doch aufgeklärten Welt immer wieder solche Lügen verbreitet und unschuldige Menschen, Juden, Muslime u.a.,  zu "Sündenböcken" gemacht werden.
 
Lesen Sie HIER den Artikel "Das Coronavirus und die Verschwörungstheorien" von Jochim Hennig im "Schängel" - Ausgabe Nr. 12 - vom 18. März 2020.

Hass und rechter Terror - damals und heute - Und wann ein Ende?
 
Zurzeit stecken wir in einer großen Krise. Überall ist vom Coronavirus die Rede. Das Thema überlagert zurzeit und sicherlich auch noch einige Zeit das Geschehen im Übrigen. Unser stellvertretender Vorsitzender Joachim Hennig wird in seiner Reihe im "Schängel" zur "Erinnerung an NS-Opfer" auch darauf und auf historische Bezüge eingehen. Mit diesem Artikel hier erinnert er zunächst aber noch an eine von Rechtsterroristen inszenierten Putschversuch, der vor 100 Jahren fast die Demokratie zerstört hätte. Dieser als "Kapp-Putsch" in die Geschichte eingegangene Hochverrat konnte aber mit dem Zusammenhalt aller Demokraten und einem erfolgreichen großen Generalstreik abgewendet werden. Die Ereignisse des Kapp-Putsches machen uns Heutigen deutlich, wie zerbrechlich die erste deutsche Demokratie war, wie gefährlich schon immer Rechtsradikale und Rechtsterroristen waren und wie elementar wichtig ein Zusammenhalt aller Demokraten ist. Damit ist die Erinnerung an den Kapp-Putsch von Mitte März 1920 eine Mahnung, aber auch eine Hoffnung, dass der Zusammenhalt der Demokraten auch sehr schlimme Krisen erfolgreich bewältigen kann.
 
Lesen Sie HIER den Artikel von Joachim Hennig im "Schängel" - Ausgabe Nr. 11 - vom 11. März 2020.


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