Foto: Holger Weinandt (Koblenz, Germany) 12.07.2011  Lizenz cc-by-sa-3.0-de

Informationen von 2018

In eigener Sache: 1.500.000 Besucher

 

LiebeR BesucherIn unserer Homepage!

Unser Förderverein Mahnmal Koblenz dankt Ihnen sehr herzlich für Ihr Interesse an und Ihr Vertrauen zu den Informationen auf dieser Homepage. Seit zahlreichen Jahren bemühen wir uns um die Aufklärung über die Verbrechen des Nationalsozialismus in Koblenz und Umgebung und halten Sie über die aktuelle Gedenkarbeit auf dem Laufenden. Es ist uns eine große Freude, feststellen zu können, dass wir weiterhin auf einem guten Weg sind und wir die erhoffte Aufmerksamkeit und Resonanz finden. Nachdem unsere Homepage am 12. Dezember 2015 den/die 1.000.000. BesucherIn hatte, konnten wir jetzt in der Nacht vom 7. auf den 8. September 2018 den/die 1.500.000. BesucherIn begrüßen. Das waren in knapp 1 ¾ Jahren insgesamt 500.000. BesucherInnen! In den letzten Wochen und Monaten hatten wir – trotz der großen Hitze – täglich zwischen 800 und 900 Besucher! Haben Sie alle ganz herzlichen Dank dafür!

Dass uns Ihr Interesse weiter motiviert, ist ja klar. Wir arbeiten auch ständig an der Aktualisierung und Erweiterung der Homepage. Es ist noch viel zu tun und wir wollen das auch alles tun. Wir müssen allerdings um Verständnis bitten, dass nicht alles so schnell geht wie es wünschenswert wäre und wie wir auch selbst wünschen. Es steckt viel Arbeit dahinter und die kann nur nach und nach geleistet werden.

Bei dieser Gelegenheit möchten wir aber ganz ausdrücklich unseren Sponsoren danken, die teils über Jahre hinweg die technische Realisierung dieser Homepage gefördert haben:

 

 

 

Für den Förderverein Mahnmal Koblenz:

Joachim Hennig, stellvertretender Vorsitzender, und Herbert Bartas, Web-Administrator.

 

 


 

Heimatbesuch: Reise in eine gemeinsame Vergangenheit
 
Unser stellvertretender Vorsitzender Joachim Hennig hat jetzt die seit Anfang 2018 laufende Reihe "Erinnerung an NS-Opfer" zum Anlass genommen, über den "Heimatbesuch" von ehemaligen jüdischen Bürgern aus Koblenz und Vallendar zu berichten. Mit den Geschwistern Appel (Werner Appel und Ruth Homrighauseen) aus Koblenz und der aus Vallendar stammenden Lea Sassoon hatten Koblenz und Vallendar im 80. Jahr nach den Novemberpogromen ("Reichspogromnacht") wieder Gäste, die den Holocaust überlebt hatten. Für beide Teile, die Heimatbesucher aus Deutschland und aus Israel und für ihre Koblenzer Freunde war es wiederum eine Reise in eine gemeinsame Vergangenheit. Die Appels sind keine Unbekannten in Koblenz. Werner Appel, inzwischen 90 Jahre alt, ist der diesjährige Preisträger des Pater-Paul-Eisenkopf-Preises und die Geschwister Appel (Werner, Ruth und Marlene) werden von unserem stellvertretenden Vorsitzenden Joachim Hennig in dem im nächsten Monat erscheinenden Heimatbuch des Landkreises Mayen-Koblenz porträtiert. Die aus Vallendar stammende Lea Sassoon ist in ihrer "alten Heimat" noch nicht so bekannt. Sie hat aber versprochen, an einer kleineren Biografie über ihre Familie und sich selbst mitzuarbeiten. Allen dreien und auch ihren Freunden hier in Koblenz und Vallendar ist klar, dass sich die Tradition des "Heimatbesuchs" dem Ende zu neigt. Deshalb sagten sie übereinstimmend: "Wir sind die letzten. Fragt uns!" Und das haben wir beim Heimatbesuch 2018 verabnredet. Wollen wir schauen, was beim nächsten Heimatbesuch im Jahr 2019 aus dieser Verabredung geworden ist!
 
Lesen Sie HIER den Artikel im "Schängel" Nr. 34 vom 22. August 201818

 
Heimatbesuch 2018:  Auf Heimatbesuch (von links): Ruth Homrighausen, geb. Appel, Lea Sassoon und Werner Appel, im Foyer des Hotel Brenner.

 


Die Heimatbesucher Werner Appel (mit Ehefrau Christel), Ruth Homrighausen und Lea Sassoon (mit Ursula Hennig-Neuhaus) bei der tradionellen "Weinprobe" in den Gülser Weinstuben in Koblenz-Güls

 

Fotorechte: privat

Lesen Sie bitte auch:

Christlich-Jüdische Gesellschaft für Brüderlichkeit e. V. Koblenz - Pressemitteilung anlässlich des „Heimatbesuchs 2018“

 



 


 

Straßenbenennungen nach NS-Opfern - und nicht nach NS-Tätern
 
Unser stellvertretender Vorsitzender Joachim Hennig setzt seine Reihe über die Erinnerung an NS-Opfer folgt mit Vorschlägen zu Straßenbenennungen in Koblenz. Dabei stehen - nachdem er in den letzten Wochen die Benennung von Straßen nach NS-Tätern kritisiert hat - die Umbenennung dieser Straßen im Vordergrund. Diese sollen nach NS-Opfern heißen. In der ersten Folge dieser kleinen Reihe macht er sich stark für eine Anna-Speckhahn-Straße, in die die nach dem Kriegsverbrecher Friedrich Syrup benannte Straße im Rauental in Koblenz umbenannt werden sollte. Anna Speckhahn war eine gläubige Katholikin, die als einfache Frau immer wieder die Nazis kritisierte und Kontakt zu Juden hielt. Der Koblenzer Gestapo war sie ein Dorn im Auge. Als eine Nachbarin sie denunzierte, kam sie in "Schutzhaft", erst im Gefängnis Koblenz, dann im Frauen-Konzentrationslager Ravensbrück. Nach einigen Wochen starb sie gedemütigt, entkräftet und allein. Ihr Schicksal war für ihre Pfarrgemeinde St. Elisabeth im Rauental Anlass, den Förderverein Mahnmal für die Opfer des Nationalsozialismus in Koblenz zu initiieren. Jetzt soll eine Straße nach Anna Speckhahn benannt werden.
 
Lesen Sie HIER den Artikel im "Schängel" Nr. 33 vom 15. August 2018.

 

 


 

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