Foto: Holger Weinandt (Koblenz, Germany) 12.07.2011  Lizenz cc-by-sa-3.0-de

Informationen von 2018

Dr. Dr. h.c. Fritz Michel - Ehrung für einen Menschenverstümmler.

Unser stellvertretender Vorsitzender Joachim Hennig hat jetzt seine kleine Reihe im "Schängel" über problematische Straßennamen in Koblenz und ihre Nemsgeber fortgesetzt mit einem Beitrag über den Chirurgen und Gynäkologen, Heimatforscher und Kunsthistoriker Dr. Dr. h.c. Fritz Michel. Nach ihm wurde die Fritz-Michel-Straße in Koblenz-Neuendorf/Wallersheim benannt. Gwürdigt wurden damit vor allem seine Verdienste für die Heimat- und Landeskunde sowie für die Kunstgeschichte. Wohl ganz außer acht gelassen wurde dabei seine Rolle in der NS.Zeit als Chefarzt des Evangelischen Stifts St. Martin in Koblenz und als Operateur bei hunderten Zwangssterilisationen. Diese jahrelangen und vielen ganz massiven Eingriffe an wehrlosen Menschen und damit die Beteiligung an der NS-"Rassenhygiene" machen die Straßenbenennung nach ihm unerträglich. Erschwerend kommen weitere noch bedeutendere Ehrungen hinzu. So ist Dr. Fritz Michel Ehrenbürger der Städte Koblenz, Ober- und Niederlahnstein, ein Denkmal erinnert an ihn am Haupteingang des Evangelischen Stift St. Martin Koblenz. Bereits im Jahr 1941 hatte ihm die Philosophische Fakultät der Rheinischen-Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn die Ehrendoktorwürde zuerkannt.
 
Lesen Sie HIER den Beitrag im "Schängel" Nr. 27 vom 4. Juli 2018.

 

 


 

Dr. Hans Bellinghausen - Ehrung für einen NS-Propagandisten
 
Die kleine Reihe im "Schängel" über problematische Straßennamen in Koblenz und ihre Namensgeber wurde jetzt fortgesetzt mit dem Historiker und ehemaligen Leiter des Stadtarchivs sowie der Stadtbibliothek Koblenz Dr. Hans Bellinghausen. Bellinghausen war und ist immer noch der maßgebliche Heimatforscher für Koblenz und teilweise auch für umliegende Orte. Unser stellvertretender Vorsitzender Joachim Hennig zeigt in einem weiteren Beitrag für den "Schängel" die Verstrickung Bellinghausens in die NS-Propaganda auf und beschreibt auch seine Charakterschwächen. Der Artikel ist das kurz zusammengefasste Ergebnis Hennigs zu seinen Recherchen über Bellinghausen, die er in der Ende dieses Jahres im Jahrbuch für westdeutsche Landesgeschichte erscheinenden größeren Biografie über Dr. Hans Bellinghausen veröffentlichen wird.
 
Lesen Sie HIER den Beitrag im "Schängel" Nr. 26  vom 27. Juni 2018.

 

 


 

Dr. Friedrich Syrup - Ehrung für einen Kriegsverbrecher?
 
Die seit vielen Jahren immer einmal wieder aufkommende Kritik an zahlreichen Straßennamen der Stadt Koblenz wird in jüngster Zeit heftiger und kommt von verschiedenen Seiten. Unser stellvertretender Vorsitzender hat diese Kontroverse jetzt zum Anlass genommen, innerhalb seiner Serie "Erinnerung an NS-Opfer" den besonders probleamtischen Straßenbenennungen nachzugehen. Dabei beginnt er mit der nach dem früheren Präsidenten des Reichsanstalt für Arbeitsvermittlung und Arbeitslosenversicherung sowie kurzzeitigem Reichsarbeitsminister Dr. Friedrich Syrup benannte Friedrich-Syrup-Straße in Koblenz-Rauental. Über ihn hat Hennig im Jahrbuch für westdeutsche Landesgeschichte 2017 eine  umfangreiche Biografie veröffentlicht.
 
Lesen Sie HIER seinen Beitrag über Dr. Friedrich Syrup im "Schängel" Nr. 25 vom 20. Juni 2018.

 

 


 

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